Kommt dir das bekannt vor?

Du nimmst dir vor, in deinem Leben was zu ändern, weil es dich so, wie es bis jetzt gelaufen ist, irgendwie nervt. Es muss was anderes her. So passt es nicht.

Voller Tatendrang suchst du dir aus, was du ab sofort ändern willst und gehst frohen Mutes voran. Und so nach ein paar Tagen kommt der Einbrauch – es strengt an, es kommen von hinten Zweifel hoch – „bringt das überhaupt was?“, „was, wenn es nicht klappt“, „wenn es so anstrengend ist, dann ist es vielleicht doch nicht meins!“ – ich wette, diese Gedanken kommen wir bekannt vor!

Wenn nicht, dann herzlichen Glückwunsch!

Wenn ja – hm – dann möchte ich dir mal dazu eine Metapher nahelegen, die ich vor kurzem gelesen habe und sehr spannend fand:

Du liest in einem Kochbuch ein tolles neues Gericht und denkst dir, oh, das hört sich gut an, das probier ich aus. Du kaufst alle Zutaten dafür ein und schnippelst voller Vorfreude alles kochgerecht und packst es in den Topf … du gehst weg vom Herd und erledigst andere Dinge, während das Essen kochen sollte – doch – du hast vergessen, den Herd anzuschalten. Nach einer Weile kommst du hungrig und voller Erwartung an den Herd und merkst, es hat sich nichts getan.

„Scheiß neues Gericht!“ – das wars dann wohl! Keine Lust mehr!

Und so ähnlich ist es mit neuen Gewohnheiten – dranbleiben ist die Devise, auch wenn es unbequem wird oder mal nicht so klappt – weitermachen – analysieren, woran es hakt und erneut starten!

Und dann – genießen!!!!