Das mit der Realtität ist so eine Sache. 

Ich bekomme öfter von meinen Klienten zu hören „Ja ich möchte schon gerne so leben, aber in meiner Situation ist das nicht möglich. Wie soll das gehen?“

In dem Moment, wo wir sagen, dass es nicht möglich ist, machen wir den Raum der Möglichkeiten zu. 

Dann ist es so – es geht nicht, weil wir alleine die Option, dass es gehen könnte, auch wenn wir gerade nicht wissen, wie, verwerfen. 

Wenn alle so denken würden und auch in der Vergangenheit so gedacht hätten, gäbe es sehr viele Erfindungen, die uns unser Leben heute erleichtern, nicht. 

Alle Erfinder, Visionäre, die ein Ziel vor Augen hatten, das es noch nicht „real“ gab, wurden belächelt, teilweise für verrückt erklärt.

„Wie soll das denn gehen?“

Das WIE ist nicht vorrangig, darum müssen wir uns erstmal nicht kümmern. 

Es geht vorrangig darum, einfach mal zu träumen, sich auszumalen, wie man gerne leben möchte. 

Wenn alles möglich wäre, wie würdest du gerne leben? 

Welcher Tätigkeit würdest du gerne nachgehen? 

In welchem Land würdest du gerne leben? In welchem Haus?

Mit wem würdest du gerne zusammen leben? 

Wer sollte in deiner Nachbarschaft leben? 

Welchen Luxus würdest du dir gerne gönnen? 

Wie sollte dein Alltag aussehen? 

Spinn einfach mal rum? 

Welches Auto wäre dein Traumauto?

Und wenn du so rumspinnst, merkst du, wie dein Herz aufmacht, wie toll es sich anfühlt, einfach mal diesen Träumen nachzugehen, sie zu fühlen. WOW – wie toll sich das anfühlt, so zu leben. Mhm…..

Und dann denke wieder an die „harte Realität“ – wie soll das denn gehen. In diesem Leben nicht, vielleicht im nächsten. 

Das kann ich mir nicht leisten… bei meinem Gehalt…. unter diesen Umständen…..

Und schon bist du wieder in der Enge, den Begrenzungen, deinen eigenen und den übernommenen….Wie soll das denn gehen….Und schon hat dich die Realität wieder eingeholt, oder?

Es sind deine Gedanken gepaart mit deinen Gefühlen, die diese Realität formen, in der du dich befindest. 

Was wäre, wenn du dir einfach mal immer wieder den Luxus erlaubst und rumspinnst – eintauchst in dieses „Traumleben“, immer wieder mal reinspürst, wie sich das anfühlt. 

Gedanken-Wellness – kostet nichts und hebt die Stimmung – probiers mal aus und – was ein weiterer wichtiger Schritt ist – 

Folge deinen Impulsen – und zwar denen, aus der ausgelassenen freudvollen Stimmung heraus – auch wenn es sich manchmal etwas „woohoo“ anfühlt – tu es und du wirst überrascht sein, was da so alles möglich ist. 

Du musst es ja auch keinem erzählen.

Ich weiß, wir alle träumen gerne, wir trauen uns jedoch häufig nicht, diese Träume mit anderen zu teilen, weil wir nicht als verrückt und unrealistisch gelten wollen. 

Aber was ist real, wenn deine Gedanken deine Realität formen?

„Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste und machte es einfach!“