Ich bin Bianka Riedl-Weiss, Zuversichterlin, Lifedesignerin

Mein Ziel ist es, so viele Frauen wie möglich dabei zu unterstützen, sich zu erlauben, ihr eigenes Ding zu machen. Es erst mal aufzuspüren und dann Ihre Ur-Essenz zu leben, ihre Buntigkeit der Welt zu präsentieren.

Mein Warum

So lange ich zurückdenken kann, habe ich im Leben alles hinterfragt. Vor allem habe ich schon immer die Wahrheit auf den Tisch gepackt.

Was mir schon als Kind oft sehr viele Schwierigkeiten beschert hat. Deshalb habe ich wohl irgendwann für mich beschlossen, die Klappe zu halten.

Irgendwie scheint es aber nicht so zu klappen mit Klappe halten– es sprudelt früher oder später dann doch aus mir heraus.

Ich persönlich finde das auch gar nicht schlimm.

Im Gegenteil – in dem Moment, wo es ausgesprochen ist, die Tatsachen auf den Tisch gepackt sind, können alle aufatmen, reflektieren und sortieren.

 Dann kann das Leben neu starten,  ohne Scham, Schuldgefühle, Druck, schlechtem Gewissen… alles Gefühle, die uns das Leben doch sehr schwer machen, oder?

Warum tun wir es dann immer wieder?

Weil es immer schon so war … schön blöd oder?

Da komme ich her

Ich hatte eine „normale“ Kindheit – die mittlere zwischen 2 Brüdern, war gut in der Schule, leider etwas faul (es wäre viel mehr drin gewesen) – habe nach der Schule eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht und war in diesem Beruf 20 Jahre tätig.

Das kann noch nicht alles gewesen sein

Mit Ende 30 hatte ich für mich die Familienplanung abgeschlossen, ich war Single und machte eine Ausbildung zur Pharmareferentin.

Ich suchte eine neue Herausforderung und das hatte mich schon immer gereizt, viel unterwegs und interessante Gespräche führen.

Ich war für ein naturheilkundliches Unternehmen tätig, das kam mir sehr entgegen. Mein Leben hatte ich mir allein schnuckelig eingerichtet, hatte mir gerade eine kleine Wohnung gekauft, einen tollen Freundeskreis und  fühlte mich sehr wohl.

Anders als geplant

Da traf ich „zufällig“ meinen Ex-Freund wieder, mit dem ich eigentlich nie mehr was zu tun haben wollte, schließlich hatte er mir Jahre zuvor sehr weh getan.

Ehe ich mich versah, war ich schwanger. Wir freuten uns riesig, wir waren glücklich, bis mein Mann Anfang 2014 die Diagnose Krebs bekam.

Schock!

Unser Sohn war doch erst 3 Jahre alt.

Das kann doch nicht wahr sein.

Ich habe angefangen zu kämpfen für unsere Familie, für meinen Mann – ich habe nach Möglichkeiten gesucht, wie er wieder gesund werden kann. Leider vergeblich. Am 29. November 2014 starb mein Mann, 3 Tage nach dem 4. Geburtstag unseres Sohnes.

Das Leben ist manchmal scheinbar grausam

Das ist nicht fair! Darf ich nicht glücklich sein? Warum muss mein Sohn ohne Papa aufwachsen? Was soll das, Leben! Warum tust du mir das an!?

Hinzu kam, dass wir gemeinsam eine Firma hatten mit 15 Mitarbeitern – die musste ja auch weiterlaufen. Ich hatte zwar die ganzen Jahre den „Bürokram“ gemacht, die Entscheidungen hat jedoch immer mein Mann getroffen. Auf einmal sollte ich das ganze übernehmen.

Alleine klappt es nicht

Zu diesem Zeitpunkt war ich mitten in der Ausbildung zur Gestalttherapeutin und das half mir sehr, nicht „unterzugehen“. Ich holte mir in meiner Trauerphase immer wieder Unterstützung, um aus dieser Situation gestärkt rauszugehen. Auch die Ausbildung zur Trauerbegleiterin für Kinder half mir sehr, meinen Sohn durch die Trauer zu begleiten – wobei ich mir auch hier noch Unterstützung von außen holte, weil ich emotional einfach zu nah dran bin. Wir alle haben unglaublich viel Wissen und auch jederzeit Zugriff auf noch mehr Wissen und doch brauchen wir in Krisen unabhängige Hilfe, weil wir zu uns selbst den nötigen Abstand einfach nicht haben.

Meine Arbeit erfüllt mich heute mit Dankbarkeit und Liebe

Heute leben mein Sohn und ich und unsere Katze glücklich und zufrieden idyllisch auf dem Land. Wir sind umgezogen, die Firma gibt es nicht mehr.

Ich liebe meine Arbeit, es ist so so schön, zu erleben, wie Menschen, die anfangs verloren und unschlüssig zu mir kommen, am Ende voller Spannung und Vorfreude ins Leben gehen.