Durch meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit dem Tod eines geliebten Menschen ist es mir eine Herzensangelegenheit, Menschen darin zu begleiten und zu unterstützen, ihren Schmerz zu verarbeiten und trotzdem auch Freude am Leben zu empfinden!

 

Nach der Erkrankung und dem Tod meines Mannes stand ich plötzlich da mit unserem 4jährigen Sohn, 15 Mitarbeitern und keinem Plan, wie es jetzt weitergehen soll. Es war, als würde es mir den Boden unter den Füßen wegziehen. Ich konnte es mir aber nicht leisten, auszufallen. Für den Kleinen sollte es so normal wie möglich weiterlaufen, die Firma musste weiterlaufen, die Mitarbeiter wollten wissen, wie es weitergeht. Da blieb nicht sehr viel Zeit für mich. Ich hatte mir unterschiedliche Hilfen geholt, körperlich und psychisch, um nicht komplett wegzubrechen. Dennoch hat es sehr lange gedauert, bis ich es wirklich vom Herzen her auch annehmen konnte, was passiert war. Das war mir allerdings nicht bewusst.

 

Ich habe mich schon als Teenager sehr für die menschliche Psyche interessiert und schon immer gerne hinter die Fassaden geblickt. Was mir manchmal auch Schwierigkeiten einbrockte, weil das vielen so gar nicht gefällt!

Nach der Schule machte ich eine Ausbildung zur Arzthelferin und war in diesem Beruf mehr als 20 Jahre tätig. Mit Ende 30 dachte ich mir, das kann noch nicht alles gewesen sein und ich machte eine Ausbildung zur Pharmareferentin. Ich war danach 2 Jahre im Aussendienst für eine naturheilkundliche Firma tätig, das machte Riesenspaß und ich lernte viele tolle Menschen kennen. Mit Anfang 40 lief ich meinem späteren Mann wieder über den Weg, der mir viele Jahre zuvor sehr weh getan hat und den ich eigentlich nie mehr sehen wollte. Das Universum hatte wohl einen anderen Plan mit uns.

Eh ich mich versah, war ich schwanger (und das, obwohl der Frauenarzt mir Jahre zuvor gesagt hatte, ohne Behandlung würde das gar nicht gehen!) – nun – jetzt war es so und wir freuten uns beide sehr!

Uns wurde ein gesunder Junge geschenkt und als der Kleine gut 3 Jahre alt war, bekam mein Mann die Diagnose Krebs.

Während meiner Elternzeit machte ich die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und eine Gestalt-Therapieausbildung.

Ich machte die Büroarbeit für die Firmen meines Mannes und kümmerte mich um den Kleinen.

3 Tage nach dem 4. Geburtstag unseres Sohnes starb mein Mann und ich stand plötzlich da mit der Firma, 15 Mitarbeitern und ohne Plan.

In dieser Zeit hat mir die Ausbildung zur Gestalttherapeutin sehr geholfen und auch die Ausbildung zur Trauerbegleiterin für Kinder war mir sehr hilfreich. Ich wollte unbedingt vermeiden, dass mir in der Pubertät meines Sohnes seine Trauer „um die Ohren“ fliegt!

 

Was würdest du sagen, wenn ich dir dabei helfe, diese Ängste, Zweifel und Sorgen hinter dir zu lassen und Schritt für Schritt wieder zurück in die Lebensfreude zu kommen. Es ist mir ein Herzensanliegen, dich nach bestem Wissen und Gewissen dabei zu unterstützen!

 

Jeder endgültige Verlust schmerzt unsagbar und doch gehört er zum Leben dazu – auch wenn es zu früh, zu ungerecht erscheint!

 

Ich funktionierte irgendwie – musste ja weitergehen – half ja alles nichts!

Es war sehr gut, dass ich zur damaligen Zeit auch meine Ausbildung zur Gestalttherapeutin angefangen hatte, dadurch konnte ich vieles auch da aufarbeiten. Dennoch war es ein langer Weg und es überkommt mich auch heute noch immer wieder die Traurigkeit, mal mehr, mal weniger.

Ich weiß mittlerweile sehr gut, wie ich schnell, effektiv und für mich schonend damit umgehen kann, ohne dass es sich in meinem Körper manifestiert und „Spätschäden“ anrichtet.

 

 

Mein Name ist Bianka Riedl-Weiß, nach vielen Ausbildungsberufen im Gesundheitswesen bin ich jetzt in erster Linie Expertin für Selbstverbindung und Mut-Macherin.

Seit Ende 2014 verwitwet und alleinerziehende Mama eines tollen Sohnes.