Hast du als Kind auch öfter mal so was gehört wie
„Nimm dich nicht so wichtig“
„Was glaubst denn du, wer du bist“ …

Wir übernehmen sehr viel von unseren Eltern und die wiederum von ihren Eltern und so werden über Generationen hinweg Überzeugungen weitergegeben, die uns im Leben behindern. Unbewusst.

Jeder einzelne ist aber richtig und wichtig für diese Welt – jeder einzelne ist ein Puzzleteil für das große Ganze. Wenn nur ein Teil fehlt, und sei es noch so klein, sieht es doch blöd aus oder?

Warum nehmen wir uns häufig nicht wichtig?
Als Kind sehen wir uns meist schon als Nabel der Welt. Es dreht sich ja auch alles um uns. Im Endeffekt richtet sich der Tagesablauf nach den Kleinen aus, weil es für uns ja überlebenswichtig ist.
In diesem Bewusstsein wachsen wir heran und anfänglich stellen wir natürlich immer noch diese Ansprüche, dass sich alles um uns drehen soll.
Das wird uns jedoch relativ schnell aberzogen, weil wir irgendwann ja auch anfangen dürfen, die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen.
Das ist ja legitim und so soll es auch sein, wenn wir wirklich gut für uns sorgen und uns selbst an die 1. Stelle unseres Lebens stellen.
Aber tun wir das?

Männern fällt das oft noch leichter, weil in unserer Gesellschaft ein Sohn immer noch einen „höheren“ Stellenwert hat; der Stammhalter, derjenige, der den Namen weiterträgt, der für den Erhalt der „Rasse“ sorgt…es herrscht noch sehr viel veraltetes Denken – meist unbewusst.

Frauen lernen sehr früh, sich unterzuordnen, hintenanzustellen…auch in der Partnerschaft, für die Kinder – alles am Laufen halten, für alle sorgen und dann…..wenn noch Zeit und Lust ist, dann kümmere ich mich um mich selbst….

Das alles fördert natürlich nicht gerade unseren Selbstwert und manchmal fragt sich die eine oder andere, wofür bin ich jetzt denn noch gut, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder wir fragen uns früher schon mal „Soll das alles gewesen sein? Ist das der Sinn des Lebens?“

Jedes einzelne Lebewesen ist ein Puzzleteilchen für diese ganze Welt und es ist ungeheuer wichtig, dass jedes Puzzleteilchen auch den für sich vorgesehenen Platz findet, damit das Endergebnis, das ganze Bild auch stimmt.

Dafür ist es jedoch wieder unerlässlich, sich selbst wichtig zu nehmen, mit sich selbst zu verbinden, um zu spüren, wo der eigene Weg hingeht.

Kennst du deinen Platz im Leben? Fühlt es sich für dich rund und stimmig an?

Dann ist alles wunderbar